Der Truppenübungsplatz Bergen-Hohne

Der Truppenübungsplatz Bergen-Hohne in der Lüneburger Heide (Niedersachsen) ist mit ca. 24.900 bis 28.400 ha einer der größten und aktivsten Truppenübungsplätze in Europa. Er wurde 1935 errichtet, wird heute von der Bundeswehr und NATO-Partnern genutzt und bietet umfangreiche Möglichkeiten für Gefechts- und Schießübungen. Das Gelände ist ein gesperrtes militärisches Sicherheitsgebiet.


Das einzige Dackelmuseum der Welt

Das Dackelmuseum in Regensburg ist das weltweit erste und einzige Museum, das sich komplett dem Dackel als Kult- und Symbolfigur widmet. Es liegt mitten in der Regensburger Altstadt und zeigt auf kleiner Fläche über 5.000 Dackel-Exponate – von Kunstobjekten bis Kitsch. Die Sammlung stammt aus mehr als 25 Jahren Sammelleidenschaft der Inhaber und gilt als Teil der weltgrößten Dackelobjekt-Sammlung mit zehntausenden Stücken. Thematisch reicht die Ausstellung vom Dackel als Jagdhund und bayerisches Markenzeichen bis zum Olympia-Maskottchen „Waldi“ und Popkultur-Star. Neben den Exponaten begegnen Besucher dort auch echten Haus-Dackeln und können sogar spezielle „Hunde-Stadtführungen“ durch Regensburg buchen.


Die Rakotzbrücke in Gablenz

Die Rakotzbrücke in Gablenz wurde im 19. Jahrhundert aus Basalt- und Feldsteinen so gebaut, dass sich ihr Halbkreis im Rakotzsee zu einem nahezu perfekten Kreis spiegelt. Diese spektakuläre Illusion macht sie zu einer der berühmtesten Fotomotive Deutschlands und hat ihr den Beinamen „Teufelsbrücke“ eingebracht, weil man früher glaubte, sowas könne nur der Teufel bauen. Auch im Film "Matrix Resurrection“ von 2021 ist sie zu sehen. Heute steht die Brücke unter Denkmalschutz und darf aus Schutzgründen nicht betreten werden.


Mittelpunkt Deutschlands

Niederdorla in Thüringen ist einer der geographischen Mittelpunkte Deutschlands. Symbolisch wurde dort eine Kaiserlinde gepflanzt und am Mittelpunkt ein Gedenkstein aufgestellt. Seit 1990 gibt es dort jedes Jahr das „Fest am Mittelpunkt Deutschlands“. Je nach Vermessungsmethode gibt es noch fünf andere Orte, die als Mittelpunkt gesehen werden können.


Die gefährlichste Insel Deutschlands

Die Ostseeinsel Riems bei Greifswald wird oft als gefährlichste Insel Deutschlands bezeichnet - oder auch als Alcatraz für Viren. Dort befindet sich nämlich in einem zum Sperrgebiet erklärten Bereich das Friedrich-Loeffler-Institut, das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit. In seinen Laboren der höchsten Sicherheitsstufe 4 forschen Wissenschaftler an den tödlichsten Erregern der Welt.


Das Solarturmkraftwerk Jülich

Das Solarturmkraftwerk Jülich ist Deutschlands einziges und auch europaweit einzigartiges solarthermales Versuchskraftwerk mit zwei Türmen, von denen einer rund 60 Meter hoch ist. Davor ein Feld mit über 2000 Spiegeln, die das Sonnenlicht 1.000-fach bündeln und die Luft am Turm auf 700 °C erhitzen. Damit wird eine Turbine angetrieben, die CO₂-frei Strom für rund 400 Haushalte erzeugen kann. Das sieht beeindruckend aus, hat ein bisschen was vom Auge Saurons aus Herr der Ringe, weil die Turmspitzen durch das Sonnenlicht extrem hell beleuchtet sind.


Eines der größten Autotestzentren der Welt

Das Testgelände Ehra-Lessien in der Nähe von Wolfsburg ist eines der größten Autotestzentren der Welt. Knapp 100 km private Straßen mit unterschiedlichen Belägen, Schleifen, Steigungen, Gefällen, Kurven und Geraden. Die berühmte Gerade für Hochgeschwindigkeitsfahrten ist rund 9 Kilometer lang - so lang, dass man wegen der Erdkrümmung nicht vom einen Ende zum anderen sehen kann. Alles natürlich Blickdicht umzäunt und abgeriegelt.


Der längste Straßentunnel Deutschlands

Der Rennsteigtunnel auf der A71 zwischen Gräfenroda und Oberhof in Thüringen ist der längste Straßentunnel Deutschlands. Mit 7916 Metern länge ist er außerdem der fünftlängste zweiröhrige Straßentunnel in Europa. Der Tunnel unterquert den Kammweg Rennsteig, einen historischen Grenzweg im Thüringer Wald, vom dem er seinen Namen hat.


Der längste Gemeindename Deutschlands

Der Ort Hellschen-Heringsand-Unterschaar im Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein hat mit 32 Buchstaben den längsten Gemeindenamen Deutschlands. Außerdem ist sie neben Rehm-Flehde-Bargen eine von nur zwei Gemeinden in Deutschland, die einen Tripelnamen haben. In Hellschen-Heringsand-Unterschaar leben rund 160 Menschen.


Die Donauquelle

Die Donauquelle in Donaueschingen ist ein kunstvoll gefasstes Quellbecken im Schlosspark der Stadt, das symbolisch als Ursprung der Donau gilt. Das Quellwasser der Donauquelle entspringt aus Regenwasser, das im Schwarzwald in der Erde versickert und als Karstquelle im Park aus dem Boden tritt. Historisch wurde die Quelle bereits seit dem 15. Jahrhundert als Donauursprung beschrieben und ist heute ein bekanntes Ausflugsziel sowie Ausgangspunkt des Donauradwegs. Etwa 1,5 km östlich von Donaueschingen fließen die beiden Quellflüsse Brigach und Breg zusammen, die geologisch als eigentliche Quellflüsse der Donau gelten.