Der Höhenwindturm im brandenburgischen Schipkau kommt mit seinen Rotorblättern auf eine Gesamthöhe von 365 Metern und ist damit nicht nur die höchste Windkraftanlage der Welt, sondern auch nach dem Berliner Fernsehturm das zweithöchste Bauwerk Deutschlands. Der Stahlfachwerkturm wurde gerade erst am 28. September 2026 fertiggestellt. Da ein Kran eine solche Höhe nicht erreichen kann, musste der Turm unter anderem mit einer speziellen Teleskoptechnik gebaut werden: Die Turbine wurde zunächst weiter unten am Turm montiert und anschließend mitsamt dem Innenturm hydraulisch nach oben gefahren. In dieser Höhe können die deutlich stärkeren und konstanteren Höhenwinde zur Stromgewinnung genutzt werden, was den Energieertrag im Vergleich zu herkömmlichen Windrädern am selben Standort verdoppeln soll.